Medienkonsum versus Medienkompetenz

Um es vorab zu sagen: Dieser Artikel gibt meine Meinung und meine persönlichen Erfahrungen mit diesem Thema wieder. Er deckt sich nicht mit den gängigen Lehrmeinungen. Und somit ist er auch keine Empfehlung, sondern lediglich ein kritischer Beitrag der eventuell dabei hilft seine eigene Wahrheit zu finden.

Der Umgang mit Medien scheint für viele Eltern angstbesetzt zu sein. Jetzt passiert ja jede Form von geplanter Erziehung aus der Motivation der Angst und ist somit vertraute Haltung – uns selbst und unseren Kindern gegenüber.

Bei Attachment Parenting spielen jedoch Vertrauen in uns und unser Kind eine zentrale Rolle. Zutrauen darin, dass unsere Kinder ihre eigene Wahrheit finden werden, ihre eigenen Maßstäbe. In dem sie unsere elterlichen Maßstäbe kennen lernen, von unseren Gefühlen oder Meinungen zu bestimmten Dingen erfahren und einen Rahmen erfahren, sich selbst auszuprobieren und herauszufinden, welchen Weg sie selbst einschlagen möchten.

Von daher habe ich früh gemerkt, dass der von Experten vorgeschlagene Weg für mich in der Beziehung mit meinem Sohn und für das, was ich mir für ihn wünsche, nicht hilfreich ist.

Die vorherrschende Meinung von Experten ist ja, dass PC und Fernsehen Zeit rauben, die unsere Kinder sinnvollerweise für etwas anderes verwenden könnten.

 

Alles „raubt“ Zeit.

Fairerweise muss man aber natürlich sagen, dass dies für jede Beschäftigung der Welt gilt.

In der Zeit, in der ich einen Halbmarathon laufe, kann ich schlecht lesen. Verbringe ich einen Nachmittag im Museum, kann ich nicht gleichzeitig mit meinem Kind auf dem Spielplatz sein. Aber die Zeit, die ich mit digitalen Medien verbringe, scheint über das normale „Du könntest jederzeit auch eine andere Wahl treffen, welcher Tätigkeit du nachgehen möchtest“ hinauszugehen.

Wer beurteilt nun, welche Tätigkeit sinnvoll ist und welche nicht?

Um zu erklären, was mich daran ärgert, möchte ich zuallererst über meinen eigenen Umgang mit Medien sprechen, denn ich bin 33 Jahre alt und niemand hat Angst, dass ich – wenn ich diesen weiter so praktiziere – mit 60 vorm Hartz IV-Fernsehen abhänge und keine anderen Inhalte mehr im Leben haben werde.

Tatsächlich schaue ich nicht viel fern im klassischen Sinne, aber ich liebe es mir Dokumentationen und Talkshows mit Prominenten, die ich interessant finde, anzuschauen. Ich mag es abends Comedy-Sendungen zu schauen, die mich zum Lachen bringen. Und ich freue mich in regelmäßigen Abständen die Mädels von „Sex and the City“ zu treffen, die mich begeistern und berühren und dir mir mittlerweile so vertraut sind, als würde ich sie persönlich kennen. Auch gibt es auf Youtube jede Menge Meditationen, die ich mir gerne anhöre und Vorträge zu wichtigen Lebensthemen, die mich zum Nachdenken anregen. Ich verbringe ziemlich viel Zeit auf Facebook im Unerzogen-Elternforum, lese und denke über gestellte Fragen nach, finde neue Ansatzpunkte für meinen eigenen Umgang mit meinem Sohn, fasse meine Gedanken schriftlich zusammen, beispielsweise in Forenbeiträgen oder Artikeln wie diesen.

Und seit neuestem habe ich einen netflix-Account… seitdem hat meine Serien-Sucht-Frequenz deutlich zugenommen. Gerade lerne ich viel darüber, wie die Welt in den 60ern für Frauen war und wie sich die Medizin in dieser Zeit entwickelt hat. Durch die Serie „Call the Midwife“ mache ich mir so viele Gedanken über unser Leben und welche Möglichkeiten wir Menschen haben, recherchiere beispielsweise zum Thema „Contergan“, um historische Hintergründe präsenter zu haben und lerne viel über die damals übliche Form der Geburtshilfe.

 

NICHTS DAVON IST (für mich) VERSCHENKTE ZEIT! All dies ist GELEBTE Zeit!

Oh, ich habe Freunde, ich habe viele Hobbys (toll ist, dass sich stricken prima mit fernsehen vereinbaren lässt *lach*), ich mache Sport, ich lerne neue Menschen kennen, ich bringe mich in Gemeinschaften ein, ich gehe gerne raus und verbinde mich mit der Welt… all das ist so und DENNOCH möchte ich dieses Medium Internet und Film in meinem Leben nicht missen. Es gehört dazu.

Und weil das so ist, habe ich überhaupt gar keine Angst davon, wenn mein Sohn damit in Berührung kommt und Medien auch gerne und ausufernd nutzt.

Dies fand zu Anfang natürlich ausschließlich unter meiner Begleitung statt, bis ich mehr und mehr Zutrauen gewann, das er sich schützt vor Inhalten, die ihm zu groß sind und dass er gut für sich sorgen kann. Zu Anfang – ab etwa dem zweiten Geburtstag – waren dies nur Clips von der „Sendung mit der Maus“ oder kurze Serien wie „Thomas die Lokomotive“, „Barbapapa“ etc.. Doch schon bald hatte das Kind Vorlieben und befahl mir gezielt, nach Videos für ihn zu suchen, etwas für ihn „einzuschreiben“. Dies waren mit 3 Jahren unzählige Videos über Brio-Strecken (und gerne auch nachgestellte Unfälle – „Der große Crash“ des 4-jährigen Pauls war über Monate sein Highlight), echte Zugstrecken und selbst gebaute Murmelbahnen. Mit Begeisterung sah er sich Dokumentationen für Erwachsene über die Geschichte von Traktoren an. Die Begeisterung für Züge wurde abgelöst von der Begeisterung über Wasserrutschen, Achter- und Geisterbahnen, gerne auch Feuerwerk. Seit einiger Zeit gibt es aber nur noch einen Youtube-Kanal – Domtendo! Mein Kind ist nämlich großer Super Mario-Fan und Domtendo spielt alle Spiele durch. Mein Sohn kennt sie alle. Innerhalb von Sekunden erkennt er, welches Spiel gespielt wird, oft erkennt er an der Musik die jeweilige „Welt“ – er trifft Zuordnungen, die selbst erwachsene Zocker oft überraschen.

Am Anfang fand ich es sehr schwierig mit Super-Mario zu leben; ehrlich gesagt fand ich es nervtötend und mich interessiert dieser Typ so ziemlich überhaupt nicht. Immer wieder war ich auch von Horrorszenarien geplagt. Wobei ich gar nicht so genau weiß, wie die überhaupt aussahen. Aber ich hatte Angst, dass sein Interesse irgendwelche „schlimme Folgen“ hätte.

Super Mario lebt nun seit knapp einem Jahr bei uns. Er ist fester Bestandteil jedes Tages. Insgesamt kommt mein Sohn auf 2-3h Guck- und Spielzeit, was für viele Menschen schon an Kindesmisshandlung grenzt, darunter auch Dinge, die erst ab 12 Jahren freigegeben sind (wie z.B. die „Clone Wars“ – diese natürlich in Begleitung und mit ständigem Gesprächsangebot – welche großartigen philosophischen Unterhaltungen haben wir aufgrund von Star Wars schon geführt!!). Tatsächlich habe ich aber überhaupt nicht das Gefühl, dass mein Kind „wahllos konsumiert“, dass es „verblödet“, dass es die Bilder „nicht verarbeiten“ kann oder sonst etwas.

 

Mein Sohn „verblödet“ nicht

Nein, er sucht ganz genau aus, was er gucken will und was nicht. Findet er etwas gruselig (was tatsächlich eher selten vorkommt), dann löst er sich selbstständig vom Bild und schaltet ab (früher: bat mich, abzuschalten). Dieses Verhalten habe ich übrigens auch immer bei Besucherkindern gesehen, denen mein Sohn seine Lieblingsfilme zeigen wollten und die dies nicht verkraften konnten. Sie drehten sich weg und wollten es nicht mehr gucken! Der Fernseher wurde dann auf Wunsch der Kinder ausgemacht.

Ansonsten spricht mein Sohn nun so wie Domtendo. Er wägt in langen Schachtelsätzen Vor- und Nachteile von Dingen ab. Er benutzt unzählige englische Begriffe und adaptiert sie in seinen Sprachgebrauch mit einem klaren Gefühl dafür, was sie bedeuten, ohne es jemals bewusst zu lernen. Er macht sich Gedanken über die erschaffenen Spielszenarien, die Grafik, den Herausforderungsgrad und – ganz wichtig – den Soundtrack. Er setzt das Gesehene selbst beim Spielen mit der Wii oder dem Nintendo DS um. Er erlebt sich als selbstwirksam und plant selbst später Spieletester zu werden oder ebenso wie Domtendo „Let’s plays“ zu machen. Dafür begibt er sich noch eine Metaebene höher – vom Spiel weg, über Domtendo. Seine Art zu sprechen (manchmal auch flucht) wird beurteilt, wie er Spannungsbögen aufbaut oder dass er manchmal blind drauf los spielt ohne sich vorzubereiten — nichts entgeht den Augen und Bewertungen meines Kindes.

Zwischendurch muss er dann Informationen zu den Spiel-Charakteren herausfinden oder sich Bilder aus dem Netz suchen. In der Schule findet er Schreiben und Lesen blöd. Aber Zuhause setzt er sich hin und überlegt, wie man die einzelnen Namen oder Phänomene schreibt, so dass er zum gewünschten Ergebnis kommt.

Kompetenz für seine Belange und Interessen ist meinem Sohn angeboren. Somit besitzt er auch schon immer Medienkompetenz. Wie alle Kompetenzen wird sich diese im Laufe seines Lebens verändern, vielleicht wird sie irgendwann von anderen Interessen überlagert, vielleicht wird sie ausgeweitet. Vielleicht wird er sich tatsächlich beruflich in diese Richtung orientieren; vielleicht wird er die erworbenen Kompetenzen in einem anderen Bereich einsetzen.

Wie gesagt, ich schreibe hier nur von meinem Kind.

Aber genau darum geht es ja auch!

Weg von angeblich allgemeingültigen Wahrheiten und Vorgaben, über Guckdauer je nach Alter, bis hin zu, dass man Kinder bloß nicht vorm Schlafen irgendetwas Schauen lassen soll.

 

Medienzeit“ und Gehirnveränderungen

Mein Sohn und ich teilen uns meinen Computer. Das führt dazu, dass wir oft Absprachen miteinander treffen müssen, wer wie lange den PC nutzen darf. Ich muss es leider sagen: Die vereinbarte Zeit reicht mir NIE! Es ist nach wie vor ein blödes Gefühl von außen begrenzt zu werden. Deswegen habe ich ein großes Verständnis dafür, dass es umgekehrt auch oft schwierig ist mit dem aufhören. Und wer auch immer diese „30 Minuten Medienzeit“ festgelegt hat – für jeden Menschen, der gerade völlig von der Handlung einer Serie gefangen ist oder ein Spiel durchzockt, ist eine halbe Stunde blanker Hohn.

Die Argumentation ist hier immer die Veränderung der Gehirnstruktur.

Joa. Is‘ so.

Alles, was wir tun verändert unser Gehirn.

Singen. Stricken. Basteln. Meditieren. Warum ist diese Veränderung per se etwas Schlechtes?

Wie gesagt: Vorausgesetzt ein Kind erhält noch eine Vielzahl von anderen Reizen und echten Kontakt zu anderen Menschen, Tieren und Natur.

Und dass ein Mann wie Manfred Spitzer hier in diesem Bereich als Experte ernst genommen wird, obwohl er sich in Talkshows eindrucksvoll selbst zerlegt und eine Weltfremdheit zur Schau trägt, die schon an religiösem Fundamentalismus grenzt, ist mir persönlich echt ein Rätsel.

 

Guck auf dein Kind (und dich)!

In allen Belangen geht es bei „Attachment Parenting“ um die Beziehung mit dem EIGENEN Kind um einen unverstellten, vertrauensvollen Blick auf das wundervolle perfekte Wesen, das einem geschenkt wurde und das man ins Leben begleiten darf.

Deswegen lautet mein Rat umgekehrt nicht jedes Kind drei Stunden täglich vor den Fernseher zu setzen und ihm Mario-Let’s Plays anzumachen.

Mein Rat lautet: Schaut auf Euer Kind. Wie es reagiert. Wie es schläft. Wie es lebt. Wofür es sich interessiert und begeistert. Seid selbst interessierte und vom Leben begeisterte Eltern mit einer Vielzahl von Interessen. Seid mit euren Kindern im Gespräch und hört ihnen zu, auch wenn euch nicht alles interessiert, was sie euch erzählen. Sprecht mit ihnen über eure Eindrücke, eure Gedanken und Erfahrungen. Fragt euer Kind, wie es Dinge erlebt, wie es sich fühlt. Versucht GEMEINSAME Lösungen zu finden, die für euch ALLE Familienmitglieder passen.

Zum Beispiel finde ich, dass jedes Elternteil Recht auf eine Super-Mario-freie Zone hat, wenn sie benötigt wird. Ich finde es wichtig, dass ich sagen darf, wenn MICH etwas stört, wenn ICH meinen PC nutzen möchte oder ähnliches. Wenn alle Beteiligten mit ihren Bedürfnissen, Gefühlen und Ängsten gehört und ernst genommen werden, wenn die Herzen für neue individuelle Lösungswege geöffnet werden, dann gibt es kein „Richtig“ und kein „Falsch“ mehr, sondern nur noch euch und eure Kinder.

Und was euch ALLEN gut tut im JETZT, das ist automatisch richtig, egal was irgendjemand mit Doktortitel dazu sagt.

Oder auch ich.
Punkt.

Shares:


Kostenloses Kennenlern-Gespräch

Mein Beitrag hat Sie berührt? Sie möchten gerne über IHRE Familiensituation sprechen?

Tragen Sie sich hier für ein kostenloses Telefonat zum Kennenlernen ein.

Ich freue mich auf Sie!

 


 

Natascha Makoschey (33) hat einen 8-jährigen Sohn und arbeitet als Kinderkrankenschwester in der Geburtshilfe. Wenn sie nicht gerade Bücher liest, zwangsweise Uno spielt oder darüber nachdenken muss, welchen Pokémon sie am liebsten mag, dann quatscht, strickt oder singt sie.

    6 Comments

  1. Line Fuks

    Antworten

    In den Talkshows zerlegt Manfred Spitzer sich weder selbst noch ist er weltfremd. Zumindest nicht in diesem hier:
    https://www.youtube.com/watch?v=lwsPW7w4EMs

    Interessant finde ich gerade die Kommentare unter diesem Video – und da sehen die meisten Menschen es völlig anders – was die Gesprächskultur usw. angeht.

    Manfred Spitzer sagt ganz klar, dass er Internet nicht generell verteufelt – aber anhand seiner Hirnforschung sehr vorsichtig und zurückhaltend in Bezug auf KLEINKINDER ist.

    Manfred Spitzer ist Wissenschaftler und ich finde es höchst interessant, wenn seine wissenschaftlichen Argumente einfach so weggewischt werden und ihm weder zugehört wird, noch verstanden werden will, das er ausdrücken möchte.

    Genau das geschieht in besagtem Interview siehe oben……

    Und noch mehr erstaunt mich, dass die meisten Kommentare PRO Spitzer sind – aber in der „Unerzogen Szene“ es genau andersherum ist und Menschen, die es ebenso sehen – ganz schnell ebenfalls „an den Haaren gezogen“ wird.

    Wir werden alle sehen, was aus den Kindern wird und aus unserer Gesellschaft – die vor dem PC groß werden und die es nicht tun. Und wir sehen es auch teilweise schon. Unter Anderem Herr Spitzer, der mit diesen Kindern und Jugendlichen zu tun hat.
    Und ich persönlich ebenfalls mit vielen völlig überforderten Eltern, denen die Kinder völlig entgleiten und sie maßlos frustriert sind.

  2. Daniela

    Antworten

    Liebe Natascha, vielen Dank für Deinen tollen Beitrag, ich stimme Dir in allen Punkten zu. So lange Eltern nicht den Blick fürs Ganze verlieren, sind Computerspiele und anderen Medien eine unglaubliche Bereicherung. Wie heißt es denn so schön: Sucht oder Leidenschaft? Wie können wir Eltern darüber richten, wo die Leidenschaft aufhört und die Sucht anfängt? Können wir das bei uns? Kinder, die ansonsten über stabile andere Beziehungen verfügen und deren Bedürfnisse erfüllt sind, können nicht süchtig werden. So weit lehne ich mich heute aus dem Fenster 🙂 Und hey, liebe Grüße an Deinen Sohn, unser Sohn (9 Jahre) ist auch ein riesen Domtendo-Fan und wir machen mittlerweile unsere eigenen Let´s Plays, – und es macht uns allen wahnsinnig Spaß! Gut, dass er heute selbst „einschreiben“ (das waren tatsächlich auch seine Worte!) kann …

  3. clara

    Antworten

    Liebe Natascha, dein Artikel spricht mir aus der Seele, dem Herzen und meinen Beziehungsvorstellungen mit meinen Kindern, die inzwischen Erwachsen sind. Ich habe beruflich mit Eltern und Kindern aller Altersgruppen zu tun. Meiner Beobachtung nach ist das große Thema von Eltern: „Angst vor …..“ zu haben. Vor Medienkonsum, vor Gaming-Missbrauch, später dann vor Cannabis-Missbrauch und anderen Drogen. Angst davor, etwas falsch zu machen. Und wenn ihre Beziehungen zu ihren Kindern letztlich zerrüttet sind, weil sie als Eltern soviel „Angst vor…“ haben, werden die Kids zu Therapeuten oder gar in psychiatrische Kinder- und Jugendlichen Kliniken geschleppt, mit der Hoffnung, der Profi übernehme die Verantwortung und könne an Stellschrauben drehen, um die Kinder kompatibler zu machen. Womit kompatibler? Mit der Schule? Mit dem Arbeitsmarkt? Mit einer Fantasie darüber, was für ein Mensch Kind werden müsste? Oft mit dem Resultat, dass die Beziehungen zwischen Eltern und Kindern dann vollständig aneinander vorbei gelebt wird.

    Insofern stimmt mich dein Artikel optimistisch, denn ich finde, dass die Stimmen von den Eltern, die die Beziehung zu ihren Kindern, ihr Vertrauen zu ihren Kindern und deren Selbstwirksamkeitserfahrungen in den Mittelpunkt stellen, nicht laut genug sein können. Die Mainstream Angstmacher brauchen Gegenstimmen! Vielen Dank!

  4. Katharina

    Antworten

    Liebe Natascha, du sprichst mir in vielen Punkten aus der Seele: Unsere Kinder brauchen mehr als Bildschirmzeiten und Angstmacher sondern Kreativität und Freiheit die Medien zu entdecken und Werkzeuge, das „Sinnlose“ vom „Sinnvollen“ unterscheiden zu können. Toll finde ich deine Anmerkung, dass ihr euren Familiencomputer teilt und dir die Zeit dann manchmal auch nicht reicht und du Verständnis für deinen Sohn mitbringst. Ich blogge auch zum Thema Medienerziehung, kreative Medienerziehung genauer gesagt: Mit interaktiven Geschichten, Medien-Recycling und Fun möchte ich als Mama meine Tochter unterstützen, mündig mit Medien umzugehen und nebenbei etwas revolten und von der Filterblase und Open Access sprechen 😉 Gerne würde ich mich mal vernetzen, vielleicht hast du Lust bei meinem Blogroll mitzumachen? http://www.digitalparents.at LG Kathi

  5. Pingback: Mein Kind und Medien – Wie ich Vertrauen lernte – Familienbegleitung Köln

  6. Pingback: Medien und Kinder - ein Gastartikel von Mama Juja - A Bullerbü Life