Gestern Abend lief auf Arte der wunderbare Film „Embrace“, den ich allen ans Herz legen möchte.
Für jede Frau, die unzufrieden mit ihrem Körper ist.
Für jeden Mann, der überlegen möchte, was für ein Mann mit welchen Werten er sein möchte und der verstehen möchte, womit seine Frau/Freundin/Tochter zu kämpfen hat.
Für alle Eltern, die darüber nachdenken möchten, welches Körper- und Frauenbild sie ihren Töchtern vermitteln möchten oder sensibilisiert dafür werden möchten, welches ihren Töchtern von der Werbung, den Medien, den Computerspielen und (in späteren Jahren) der Pornoindustrie vermittelt wird.
Und natürlich auch für alle Eltern, die mit ihren Söhnen darüber ins Gespräch kommen möchten.

Denn ich als Jungs-Mama finde, dass die körperlichen wie verhaltenstechnischen Vorgaben, was männlich und attraktiv ist, ebenfalls unfassbar begrenzt sind und dass hier auch noch jede Menge passieren darf.
Damit Männer alle Kleidung in allen Materialien und Farben tragen dürfen, die sie möchten. Damit sie sich ohne Angst vor Gesichtsverlust für Dinge wie Tanzen, Stricken, Psychologie interessieren dürfen. Damit auch Männer lernen ihren Körper so lieben, wie er ist. Mit „Sixpack im Speckmantel“, ohne Pornodarsteller-Penis, ohne breite Brust „zum Anlehnen“.

Kurz zum Film:
Die Australierin Taryn Brumfit postete das oben zu sehende Bild von sich auf Facebook. Es zeigt ihren Körper als junge Frau und wie er aussah, nachdem sie drei Kinder ausgetragen, geboren und gestillt hat. Das Bild ging durch die Welt und sie erntete viele positive Reaktionen, aber auch unfassbar viele abfällige Kommentare über ihren Körper und wie sehr ihr Mann zu bemitleiden sei. Sie machte sich auf den Weg um unterschiedliche Menschen kennen zu lernen, die etwas zum Thema Körperbild zu sagen haben oder es sogar mit definieren: Modedesigner, Chefredakteure von Frauenmagazinen, Schönheitschirurgen, aber vor allem unglaublich viele Frauen mit berührenden Geschichten, die ihren eigenen Weg gegangen sind, um ihren Körper so anzunehmen, wie er ist oder wie er wurde.

„Embrace“ ist noch bis zum 17.04. in der ARTE-Mediathek zu sehen:
https://www.arte.tv/de/videos/078145-000-A/embrace-du-bist-schoen/

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Natascha Makoschey (Baujahr 1983) hat einen 9-jährigen Sohn und arbeitet als Kinderkrankenschwester in der Geburtshilfe. Wenn sie nicht gerade Bücher liest, zwangsweise Uno spielt oder darüber nachdenken muss, welchen Pokémon sie am liebsten mag, dann quatscht, strickt oder singt sie.