Durch meine Arbeit als Kinderkrankenschwester und DAIS-Stillbegleiterin auf wechselnden Mutter-Kind-Stationen und die vielen Gespräche mit Kollegen und Müttern habe ich viele Einblicke über den aktuellen Status Quo in Geburtskliniken. Und ich kann es nicht anders sagen: Ich bin erschüttert.

Erschüttert darüber, wie viele Ammenmärchen immer noch an Mütter weitergegeben werden.
Wie oft der Aufbau einer guten Stillbeziehung untergraben wird, teils wissentlich und bewusst.
Darüber, dass sich in der heutigen Zeit Teams geburtshilflichen Stationen weigern können stillfreundliche Zufütterungsmethoden anzuwenden.

Auch mit dem Zertifikat „babyfreundlich“ geprüfte Krankenhäuser geben keine Garantie auf fachlich korrekte Informationen. Zwar ist das Bemühen groß und es wird tatsächlich nur aus medizinischen Gründen zugefüttert. Da aber oft das Wissen darüber, was normal ist und was nicht, und wie man es beispielsweise vermeiden kann, dass Neugeborene mehr als 10% ihres Geburtsgewichtes verlieren, oftmals nicht vorhanden ist, müssen doch mehr Babys zugefüttert werden als eigentlich notwendig wäre. Immerhin stillfreundlich.
Und nicht zu vergessen ist, dass auch bei allem Bemühen mütter- und babyfreundlich zu arbeiten, der häufig schlechte Personalschlüssel den Hebammen und Schwestern auf Station eine behutsame und zugewandte Stillbegleitung unmöglich oder zumindest sehr schwer macht.

Das Gefühl der Mutter jedoch irgendwie versagt zu haben und ihrem Kind nicht genug gegeben zu haben und ein daraus resultierendes Misstrauen gegenüber den eigenen Fähigkeiten das Kind zu versorgen, bleibt.
Dies wirkt sich dann wiederum nachteilig auf die weitere Stillbeziehung aus und löst manches Mal eine solch große Menge an Stress aus, dass dies auch die Milchproduktion oder die Fähigkeit gebildete Milch abzugeben beeinträchtigt (Stichwort Milchstau).

Deswegen richtet sich dieser Artikel an alle werdenden Mütter, die vorhaben in einem Krankenhaus zu entbinden und den Wunsch haben ihr Baby zu stillen und ebenfalls an alle Menschen, die Mütter und Neugeborene in ihren ersten Lebenstagen betreuen.

 

Wie Ihr Euch vor der Geburt aufs Stillen vorbereiten könnt:

Wenn Ihr den Wunsch habt zu stillen, dann informiert Euch. Es gibt Hebammen, Geburtshäuser und Krankenhäuser, die Informationsabende zum Thema Stillen anbieten.
Es gibt Still-Vorbereitungsgespräche. Und es gibt viele wunderbare Bücher. (Achtung, es folgen Affiliate-Links – wenn Ihr diesen nutzt und darüber etwas kauft, unterstützt Ihr damit netterweise meinen Blog – also, merci! 🙂 )
Das in meinen Augen Wunderbarste ist „Intuitives Stillen“ von der Still-und Laktationsberaterin IBCLC Regine Gresens. Es ist fachlich unfassbar fundiert, thematisch weitreichend und gleichzeitig gut verständlich geschrieben. Aber auch das Buch „Stillen – Einfühlsame Begleitung durch alle Phasen der Stillzeit“ von Márta Guóth-Gumberger und Elizabeth Hormann und ebenfalls „artgerecht – Das andere Babybuch“ von Nicola Schmidt sind sehr zu empfehlen. In letzterem werden noch mehr interessante Themen behandelt.
Auch die Blogs www.stillkinder.de und www.entspannt-stillen.de mag ich sehr.

Investiert in Bonding- und Stillfreundliche Kleidung für die ersten Tage.
In meinen Augen empfiehlt sich hier eine lange Bluse (Sommer) oder eine lange, weite Strickjacke (Winter) und ein Bonding-Shirt. Statt eines Bonding-Shirts ist es auch möglich ein Bauchband zu nehmen oder ein Einmal-CTG-Band. In diesem Outfit hat man auch beim innigen Kuscheln nicht das Gefühl nackt zu sein.
In den meisten Krankenhäusern ist nämlich das Angebot an Familienzimmern weitaus niedriger als die Nachfrage. Die Wahrscheinlichkeit in einem Zwei- oder gar Drei-Bett-Zimmer untergebracht zu werden ist relativ groß. Nicht jedem fällt es leicht sich vor fremden Menschen zu entblößen und das verkürzt dann häufig die Bonding-Zeit und das entspannte Stillen nach Bedarf. Ein Bonding-Shirt schenkt dem neugeborenen Kind zusätzlich Enge und Begrenzung wie im Mutterleib und der Mutter sowohl zwischendurch zwei freie Hände als auch die Sicherheit, dass das Baby nicht von ihr herunterfallen kann, wenn sie von der Geburt und dem Schlafmangel erschöpft einschläft.

Falls einer von Euch an (Schwangerschafts-)Diabetes leidet, könnt ihr einige Tage vor der Geburt bereits damit beginnen, Muttermilch auszustreichen und in Spritzen aus der Apotheke zu sammeln (halten sich circa 3 Tage im Kühlschrank), da Neugeborene von Müttern mit Diabetes öfter Schwierigkeiten haben, ihren Blutzucker zu halten und somit häufiger und schneller zugefüttert werden.

Und als Letztes: Überlegt, was Euch wichtig ist und seid bereit dafür auf die Barrikaden zu gehen. Bezieht Euren Partner ein oder andere Menschen, die Euch eng verbunden sind. In Krankenhäusern gibt es Routinen, die schwer zu durchbrechen sind und Schwestern, die mit einem mächtigen inneren Auftrag unterwegs sind. Eure Klarheit und das Wissen darum, wie man mütter- und babyunfreundliche Praktiken umgehen kann, sind enorm wichtig.

Dafür schreibe ich diesen Artikel.

 

Die ersten 24 Stunden nach der Geburt:

Verbringt die ersten zwei Stunden nach der Geburt in ununterbrochenem Hautkontakt. Unterbrochen werden sollte dieser wirklich nur für medizinisch JETZT nötige Untersuchungen oder Maßnahmen. Wenn es dem Baby gut geht, kann man alle Untersuchungen (beispielsweise die Einschätzung der APGAR-Werte) auch auf der Brust der Mutter vornehmen. Mutter und Babys sind nach der Geburt ganz wach und aufmerksam. Alle Sinne sind darauf gepolt einander kennenzulernen und erste Bande zu knüpfen.Verläuft die erste Zeit nach der Geburt ungestört, bewegen sich die meisten Babys selbständig in Richtung Brust und docken dort an. Dieser Vorgang nennt sich „intuitives Stillen“, ist ein angeborener Instinkt von Neugeborenen und kann in den ersten Wochen nach der Geburt immer abgerufen werden, sobald das Baby in einer zurückgelehnten Position der Mutter in den direkten Hautkontakt gebracht wird.
Das erste Stillen ist sehr wichtig. Durch dieses erhält das Baby nach all der Anstrengung und vor der verdienten Ruhepause einen ordentlichen Batzen Energie. Auch die mütterlichen Hormone, die die Milchbildung in Gang setzen, haben direkt nach der Geburt ihr höchstes Level.

Wenn kein Hautkontakt mit der Mutter direkt nach der Geburt möglich ist, sollte eine andere zugewandte Person (der Vater, die Oma…) diese Aufgabe übernehmen. Gebt dem Baby zum frühestmöglichen Zeitpunkt die Möglichkeit zum direkten Hautkontakt mit der Mutter und zum ersten Stillen.

Ungefähr zwei Stunden nach der Geburt werden Mutter und Kind in der Regel auf die Mutter-Kind-Station verlegt. Hierfür werden die Babys meistens angezogen und vielerorts auch noch gebadet. Beides ist absolut nicht notwendig.

Durchgehender Hautkontakt in den ersten Lebenstagen hat viele Vorteile:
– Stabilisierung von Körpertemperatur, Atmung und Herzschlag des Babys
– Höherer und stabilerer Blutzuckerspiegel
– Größere Milchproduktion, häufigeres und instinktiveres Stillen, dadurch geringerer Gewichtsverlust des Babys, ein weicherer „Milcheinschuss“ und weniger wunde Brustwarzen
– Weniger Weinen (etwa 12x weniger)
– Mehr Kommunikation zwischen Mutter und Kind und dadurch schnellere Sicherheit im Umgang mit dem Baby und darin, Babys Signale zu deuten

Wenn Ihr in einem Familienzimmer untergebracht seid oder Eurer Partner keine Probleme damit hat, nackte Haut zu zeigen, könnt Ihr auch gemeinsam mit nacktem Oberkörper kuscheln – dies verbindet Euch als neue kleine Familie miteinander.

Damit die Mutter auch ohne Angst ein Nickerchen halten kann und zwischendurch die Hände frei hat, kann ein Bonding-Shirt (siehe oben) hilfreich sein. Grundsätzlich ist es nicht nötig; es hat aber den Vorteil in einem Mehrbettzimmer angezogener zu sein und nicht permanent mit freiem Oberkörper herumzuliegen. Außerdem mögen viele Neugeborene die Enge des stretchigen Stoffes um es herum.

Aber ist die Bauchlage für Babys nicht gefährlich?
Die allgemeinen Empfehlungen zum Schutz vor dem Plötzlichen Kindstod (SIDS) empfehlen ausschließlich die Rückenlage im eigenen Bettchen. Die Bauchlage wird als Risikofaktor bewertet. Hierbei geht es aber um die Bauchlage, wenn das Baby in seinem Bett liegt. Liegt das Baby auf eurer Brust, ist eure Atmung, euer Herzschlag, eure Bewegungen, eure Hormone ein Schutz – sie hindern das Baby mit seinem unausgereiftem Atemzentrum zu tief einzuschlafen.
Wichtig ist aber, dass das Baby die Atemwege frei hat und sein Gesicht weder in Brust, Bettdecke oder eben dem Bondingtuch vergraben ist!
Der Kinderarzt und Buchautor Dr. Renz-Polster setzt sich in seinem Blog kritisch mit den gängigen Studien auseinander.
(Die Warnung vor der Bauchlage im eigenen Bett gilt übrigens auch in den ersten 24 Lebensstunden, auch wenn ich Krankenhäuser kenne, in denen die Eltern dazu angeleitet werden, die Babys an ihrem ersten Lebenstag auf dem Bauch schlafen zu lassen, falls sie spucken. )

Natürlich muss jede Mutter auch einmal auf die Toilette, möchte einmal duschen oder mal beide Hände zum Essen frei haben. Deswegen bietet es sich an, dass Ihr Euch mit Eurem Partner abwechselt. Denn auch die Papas profitieren sehr stark vom frühen Bonding mit ihrem Kind.  Steht der Vater gerade nicht für Hautkontakt zur Verfügung kann man das das Baby für diesen Zeitraum auch pucken. Ein gepucktes Baby, das in einer Halbseit-Rücklage ins Bettchen gelegt wird, lässt dieses meist klagloser über sich ergehen, als ein Baby, das ungepuckt und ohne Begrenzung in Rückenlage abgelegt wird. Dies wird nämlich meist postwendend mit dem sogenannten Kontaktweinen quittiert. (Ein Hinweis: Bitte puckt Eure Babys nicht zum Schlafen, wenn sie eine zu geringe Gewichtszunahme haben, sich nicht ausreichend oft zum Stillen melden beziehungsweise die Brust nicht effektiv entleeren.)

Selbstverständlich ist es auch möglich, das Kind teilweise anzuziehen und immer wieder stundenweise nackt zu kuscheln. Es geht nicht um Fanatismus, sondern darum zu schauen, was möglich ist.
Zudem verbieten die Sicherheitsvorschriften mancher Krankenhäuser das Schlafen von Babys in Mamas Bett. Dort ist das Schlafen in eigenem Bett im Schlafsack in Rückenlage Pflicht. Das hat zu großen Teilen versicherungstechnische Gründe und natürlich kann jede Mutter unterschreiben, bestimmte Dinge auf eigenes Risiko zu tun. (So habe ich auch mit meinem Kleinkind während eines Krankenhausaufenthaltes im Familienbett schlafen können, obwohl eigentlich die großen Eisen-Gitterbetten für die Kinder und eine Pritsche für die Mutter als Schlafort vorgesehen waren.)

Unterkühlt ein Säugling, wird ihm in den meisten Krankenhäusern mehr angezogen (Mütze, Strümpfe und Handschuhe). Hilft das nicht, kommt das Baby in ein Wärmebett. Dabei ist die beste Lösung so einfach: Die normale Körpertemperatur eines Menschen beträgt ca. 37°C. Liegt das Baby auf Ihrer Brust, seid Ihr also wärmer als das Wärmebett gestellt würde. Zudem ist gerade der mütterliche Körper in den ersten Tagen ein wenig wärmer als sonst. Alle Körperwärme wird in den Brustraum geleitet. Ihr könnt Euch Euren Oberkörper also wie ein leuchtend-rotes Ceranfeld vorstellen – Euer Körper weiß, dass er ein Baby warm zu halten hat! Es ist also ganz natürlich, dass Ihr in den ersten Tagen das Gefühl habt, zu glühen und vermehrt zu schwitzen.

Die Folgen von zu frühen Ablegen im Babybett
Babys, die nach der Geburt direkt angezogen in ihr Babybettchen gelegt werden, haben oft eine deutlich niedrigere Körpertemperatur und da dies Energie verbraucht, auch einen niedrigeren Blutzuckerspiegel. Das wiederum und die Abwesenheit des mütterlichen Körpers, der die angeborenen Instinkte anregt, ist der Auslöser für ein eher apathisches Verhalten und langanhaltendes Schlafen.

Es ist NICHT normal, dass ein Neugeborenes in den ersten 24 Lebensstunden nur ein bis zweimal oder sogar gar nicht an die Brust geht!
Das hat nämlich auf der einen Seite zur Folge, dass die Milchbildung erst verspätet angeregt wird und somit auch der „Milcheinschuss“ später kommt, was die Gefahr des Zufütterns aufgrund von starker Gewichtsabnahme erhöht. Zum anderen kann es auch Grund dafür sein, dass das Gewicht in den ersten Tagen stärker abfällt als es gut ist oder/und dass der Blutzuckerspiegel des Babys gefährlich niedrig wird. Den Eltern fällt dann beispielsweise auf, dass ihr Baby so komisch zittert, was für Säuglingsschwestern und Hebammen ein Alarmsignal ist. Der Blutzucker wird gemessen und wenn der Wert einen bestimmten Wert unterschreitet ohne Wenn und Aber meist eine Mischung aus Pre-Milch und Maltodextrin zugefüttert. Und das eben in vielen Krankenhäusern nicht stillfreundlich, also mit Flasche.

Allerdings: Nicht nur das frühe, lange Ablegen in einem Säuglingsbett kann Grund dafür sein, dass ein Baby in den ersten 24 Lebensstunden sehr schläfrig ist. Auch Medikamente unter der Geburt, eine interventionsreiche oder sehr rasche Geburt, die somit für das Baby sehr stressig war, eine Geburt vor dem Geburtstermin, eine Neugeboreneninfektion oder auch ein erhöhter Bilirubinwert können unter anderem Grund für die Schläfrigkeit sein. Es gibt also durchaus auch Babys, die trotz ausgiebigen Hautkontaktes nicht von selbst an die Brust gehen beziehungsweise nicht effektiv an ihr saugen.
(Alles zum korrekten Anlegen und zum effektiven Saugen, ist wunderbar – allerdings auf englisch – hier in Wort und Bild erklärt).

Wenn Euer Baby sich noch nicht für die Brust interessiert:
Was auch immer der Grund ist:
Ihr könnt Eurem Kind dabei helfen, dennoch genügend Kalorien zu sich nehmen und gleichzeitig die Milchbildung frühzeitig anzuregen. Kolostrum lässt sich nämlich sehr gut von Hand gewinnen. Viele Babys, die noch nicht bereit sind, an der Brust zu saugen oder einfach noch oder nicht mehr die Kraft dazu haben, sind durchaus bereit dazu, ausgestrichene Milch abzulecken.
Dies sollte bei einem schläfrigen Kind regelmäßig durchgeführt werden, erst recht wenn ein mütterlicher Diabetes mit ihm Spiel ist. Also ungefähr alle drei Stunden für mehrere Minuten. Faustregel kann sein: Solange es gut läuft. Immer wieder einen Tropfen ausstreichen, Kind ablecken lassen, Tropfen ausstreichen und ablecken lassen. Oft hat das den Nebeneffekt, dass das Baby dann doch aktiver wird und jedes Mal ein wenig eifriger versucht, die Brustwarze zu erfassen, um dann irgendwann doch effektiv zu saugen. Und selbst wenn nicht, hat es zumindest wertvolles Kolostrum erhalten. Zeigt es gar kein Interesse oder ist dies für die Mutter angenehmer, kann sie auch Milch in einem kleinen Becher sammeln oder mit der Spritze aufziehen.

Wie das Gewinnen von Muttermilch mit der Hand genau geht, wird hier gezeigt.
Vor der Milchgewinnung ist es sinnvoll, die Brust mit einer kleinen Massage auf das Milch abgeben vorzubereiten. Dies kann übrigens auch vor dem Stillen hilfreich sein. Das Baby bekommt so einfach mit weniger Aufwand mehr Milch.

Wohlbemerkt: Ich rede hier nicht davon, dass ALLE Mütter so etwas machen müssen. Die meisten Kinder, die im direkten Hautkontakt sind, gehen von Anfang in regelmäßigen Abständen an die Brust. Mir geht es darum rechtzeitig einzugreifen, wenn dies nicht so ist.

Grundsätzlich ist es ratsam die frühen Hungerzeichen zu erkennen und auch, wenn das Baby sich auf den Weg zur Brust macht. Wie eine Mutter letzte Woche scherzhaft sagte: „Wenn es anfängt an meiner Brust ‚den Specht‘ zu machen, ist es so weit.“ Dann heißt es das Baby zu unterstützen und ihm die Chance zu geben seinen instinktiven Weg zu finden.

Ein Baby das bereits weint ist deutlich schwieriger an die Brust zu bekommen als eines, das noch entspannt ist. Oft sind die Babys irgendwann derartig im TILT-Modus, dass man sie wirklich nur mit Hilfe und viel Kampf dazu bekommen kann, wirklich anzudocken. Das ist für Mutter und Kind nicht nur sehr frustrierend – es verbraucht auch sehr viel von Babys Energie, denn Weinen kostet Babys viel. Ein Baby, das vom Weinen erschöpft ist, hat dann auch oft nicht die Kraft wirklich seinen Hunger an der Brust zu stillen und schläft ziemlich schnell an der Brust ein. Immer noch hungrig. Somit gilt es das Weinen des Babys– so es vermeidbar ist – zu verhindern.

Frühe Hungerzeichen sind:
Saugende Bewegungen und Schmatzgeräusche
Schlecken an den Lippen und Herausstrecken der Zunge
Schnelle Bewegungen der Augen
Hand zum Mund führen und daran saugen
Hin- und Herdrehen des Kopfes mit geöffnetem Mund (Suchen der Brustwarze)

 

Der zweite und dritte Tag:

Der Mythos von den Stillabständen
Immer noch geistern absurde Aussagen über den richtigen Abstand der Stillmahlzeiten durch die Krankenhäuser. Alle vier Stunden ist beispielsweise eine beliebte Aussage. Manche meinen das auch genauso, dass wirklich nicht öfter gestillt werden sollte. Manche meinen wenigstens, SPÄTESTENS alle vier Stunden, aber nicht alle Mütter verstehen das so.

Fakt ist: Es gibt ihn nicht diesen richtigen Abstand, der für alle gilt und es darf ihn auch nicht geben.

Clusterfeeding: „Hallo, ich bin da und brauche me-her!“
In den meisten Fällen pendeln sich die Stillmahlzeiten auf 8-12 Mahlzeiten pro Tag ein (es gibt aber sowohl Babys die weniger als auch welche, die mehr stillen). Aber diese sind nicht schön fein säuberlich im 3-Stunden-Takt über Tag und Nacht verteilt. Häufig gibt es Phasen wo Babys häufig hintereinander trinken und scheinbar unersättlich sind. Dies ist auch häufig kurz vor dem Milcheinschuss der Fall. Die Babys geben wirklich ALLES und verlangen ihren Müttern oft einiges ab, um die Milchbildung endlich ihren Vorstellungen entsprechend in Gang zu bringen. Oder anders gesagt: Sie geben mit Nachdruck ihre Bestellung auf.

Da sowohl die Fähigkeit und Bereitschaft der Babys die Brust effektiv zu entleeren unterschiedlich ist als auch die Mütter in ihrer Milchbildung unterschiedlich „weit“ sind (oft kommt beispielsweise die Milchbildung bei Mütter, die schon ein oder mehrere Kinder haben, schneller in Gang) und auch später, wenn die reife Muttermilch da ist, die Brüste von Frauen sehr unterschiedliche Speicherkapazitäten haben, kann es einfach keinen einheitlichen Stillabstand geben.
Euer Baby ist Experte für seinen Hunger und – für Eure Brust!

Also legt Euer Baby immer an, wenn es Hungerzeichen zeigt. Es ist allerdings wirklich frustrierend, wenn man völlig übermüdet ist und das Baby stundenlang trinkt und gerade nachts nicht einschlafen möchte. Gemeinerweise belastet die Mütter zwei bis drei Tage nach der Geburt zusätzlich der Hormonwechsel (Stichwort: Baby-Blues). Hier hilft nur: Weint die Stresshormone raus, seid barmherzig mit Euch selbst und denkt an die Ermutigung aus Andreas Bouranis Lied „Hey: ES GEHT VORBEI.
Meistens. Depressionen nach der Geburt über einen längeren Zeitraum hinweg kommen bei gar nicht so wenigen Frauen vor. Ca. 10 bis 20 Prozent sind betroffen. Was den Babyblus von postpartalen Depressionen unterscheidet und was Ihr tun könnt, wenn Ihr den Verdacht habt, dass Ihr darunter leidet, könnt Ihr auf der Seite von Schatten und Licht nachlesen. Das ist ein Verein, der sich auf Hilfen im Bereich von peripartalen Erkrankungen spezialisiert hat.

Wenn beide Brüste bereits ausgiebigst betrunken wurden, kann nun das sogenannte Wechselstillen hilfreich sein – das Wechseln der Brustseite nach wenigen Minuten. So erhält das Baby immer die frisch nachgebildete Muttermilch und wird so weitaus satter, als wenn es eine Stunde an einer Brust trinkt.

Einen Stillabstand zu verordnen und gleichzeitig der Mutter zu verkünden, dass sie zu wenig Milch habe und das Kind nun zugefüttert werden müsse, ist absolut fahrlässig und gefährlich für die gerade erst entstehende Stillbeziehung. Entspannung und Selbstvertrauen sind nämlich wichtige Voraussetzungen für die Milchbildung und Milchabgabe. Zufüttern ohne handfeste Indikation sendet hier falsche Signale. Zudem wird der Brust durch das Ersetzen von Mahlzeiten vermittelt, dass die Menge, die sie gerade produziert, so schon ausreichend ist, was den Kreislauf von Hunger des Babys und zu wenig Milch weiter erhöht.

Neugeborenen-Gelbsucht: Keine Stillpause bei Phototherapie!
Auch wenn Euer Baby eine Neugeborenen-Gelbsucht entwickeln sollte und unter die Phototherapie-Lampe muss, ist das initial kein Zufütterungsgrund und erst recht kein Grund nicht mehr zu stillen. In einem Krankenhaus, in dem ich gearbeitet habe, wird das Stillen während der Therapiezeit verboten. Gleichzeitig werden dort auch stillfreundliche Zufütterungsmethoden abgelehnt: Die Babys bekommen die Flasche.
Jedoch darf die Mutter wenigstens ihre eigene Muttermilch füttern, wenn sie bereit ist diese abzupumpen. Allerdings führt das Abpumpen gerade bei Stress und Angst eher zu überschaubaren Ergebnissen, so dass die Gabe von künstlicher Säuglingsnahrung oft unumgänglich ist. Dies kann Mütter dann noch zusätzlich verunsichern. Argument für diese Vorgehensweise ist, dass das Stillen sehr viel mehr Zeit kostet als Füttern mit der Flasche – Zeit, die wichtig ist für eine schnell wirkende Therapie. Und außerdem ist eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr sehr wichtig, wenn das Baby unter der Photolampe liegt. Letzteres ist sogar richtig.
Aber eine fähige Hebamme oder Krankenschwester ist meines Erachtens der Lage, sowohl die Effektivität des Stillens als auch die Laktation der Mutter zu beurteilen. Und zudem ist es durchaus möglich (und wird in vielen anderen Häusern auch so praktiziert), dass eine Stillzeit von insgesamt maximal 2 Stunden für einen „Lampenzyklus“ von, sagen wir mal, 12 Stunden festgelegt wird und alles, was die Mutter darüber hinaus an Zeit zum Kuscheln und Stillen benötigen sollte, kann dann obendrauf gerechnet werden, so dass ein „Lampenzyklus“ dann statt 12 Stunden 13,5 dauert. Es mag sein, dass es Ausnahmen gibt, wo der Bilirubinwert so hoch ist, dass diese Vorgehensweise nicht möglich ist, aber das ist wirklich selten. Sollte das Neugeborene Schwierigkeiten mit dem effektiven Stillen haben, was ja immerhin ein Symptom der Neugeborenengelbsucht ist, kann die Mutter natürlich ihre Muttermilch abpumpen oder von Hand gewinnen und diese dem Baby stillfreundlich verabreichen.

 

Stillfreundlich Zufüttern

Durch ausgiebigen Hautkontakt in den ersten Tagen und häufiges Stillen beziehungsweise Entleeren der Brust mit der Hand werden die meisten Babys genug Milch bekommen, um keinen bedrohlichen Blutzuckerwert zu haben oder mehr als 10% ihre Geburtsgewichtes zu verlieren. In manchen Fällen kann es aber dennoch sein, dass Zufüttern unerlässlich ist. Je länger ein Kind vor dem errechneten Termin geboren wurde, desto wahrscheinlicher ist es übrigens, dass es nicht zu vermeiden ist, zusätzlich zum Stillen noch (Mutter-)Milch zu geben.

Vor allem (Still-)Idealismus gilt immer die Maxime:
Füttert Euer Baby.
Euer Baby benötigt Energie um effektiv Stillen zu können. Wird es schlapp, ist damit also niemandem geholfen.
Aber Ihr habt viel Einfluss darauf, Euer Baby auf eine Weise zuzufüttern, die das Stillen nicht behindert oder sogar unterstützt.

Einem Neugeborenen könnt Ihr Muttermilch mit einem Löffel füttern oder sie aufgezogen mit einer kleinen Spritze verabreichen. Es gibt in manchen Kliniken auch spezielle Löffel aus weichem Silikon, die ich sowohl sehr praktisch finde, um gewonnenes Kolostrum aufzufangen, als auch um dieses zu verfüttern (Flow Spoons).

Es ist aber auch möglich Euer Baby direkt an der Brust zuzufüttern. Das hat entscheidende Vorteile:
Viele Babys, die sich mit dem Trinken an der Brust bisher schwer getan haben oder gar bereits frustrierende Erfahrungen mit ihr gemacht haben, so dass sie beginnen zu schreien, sobald man sie versucht anzulegen, erleben die Brust zum ersten Mal als etwas Positives. Durch die tiefen und langen Saugzüge an der Brust wird die Milchproduktion der Mutter angeregt. Die Mütter erleben oft erstmals ein zufriedenes, ausdauernd saugendes Kind an der Brust. Das erleichtert und gibt Zutrauen in die Fähigkeit zum Stillen (und auch das Zufüttern als Übergangslösung)
Ihr müsst neben dem Pumpen oder der Brustentleerung von Hand nicht noch Zeit damit verbringen, die Milch zu verfüttern.

Ist Euer Baby zu früh geboren und es ist davon auszugehen, dass Ihr länger Zufüttern müsst, macht die Investition in ein Brusternährungs-Set Sinn. Ansonsten kann man sich auf den meisten Neugeborenen-Stationen aus Spritzen und Magensonden, Fingerfeeding-Aufsätzen oder dem Silikon-Schläuchlein von Venenzugängen etwas ähnliches basteln. Die Muttermilch wird in einer Spritze aufgezogen und ein Schlauch wird an der Brustwarze festgeklebt (oder nach dem Andocken in den Mundwinkel geschoben). Das Baby nimmt nun Schlauch und Brustwarze in den Mund. Immer wenn es saugt, wird etwas Milch aus der Spritze gedrückt. Dieser Weg erfordert am Anfang etwas Übung und am besten eine Spuckwindel unter der Brust, denn ein bisschen Milch läuft doch meistens daneben.

Weitere stillfreundliche Zufütterungsmöglichkeiten:
Füttern mit einem Schnapsglas oder mit speziellen kleinen Trinkbechern für Babys. Wenn das Krankenhaus in dem Ihr entbindet nur Flaschenfütterung anbietet, dann könnt Ihr einfach den Deckel von der Flasche abschrauben (oft wird nur eine schmale Kolostrumflasche gereicht) und Euer Baby auf diese Art auch mit einem kleinen Becher füttern.
Füttern mit einem speziellem Flaschenaufsatz, der eher einem Löffel als einem Sauger gleicht (diesen haben aber nicht viele Krankenhäuser). Sucht man für Zuhause einen stillfreundlichen Weg zuzufüttern, kann man diese bisher außerhalb des Klinikbedarfs nur hier bestellen.
Hinweis: Die vielerorts als stillfreundlich betitelte „Fingerfeeding“ ist keine anerkannte Zufütterungsmethode. Hierzu möchte ich das Statement des Europäischen Instituts für Stillen und Laktation verlinken.

Zufüttern – aber was?
Wenn es einen Weg gibt, Eurem Kind Eure eigene Muttermilch zu füttern, ist dies allen künstlichen Säuglingsnahrungen vorzuziehen. Ihr könnt also Muttermilch entweder mit der Hand oder einer elektrischen Milchpumpe gewinnen. Am besten fließt die Milch, wenn ihr möglichst entspannt seid. Massiert die Brüste vorher. Setzt Euch bequem hin. Hört vielleicht entspannende Musik. Fragt nach einem Körnerkissen, das Ihr Euch in den Nacken legen könnt. Lasst Bilder von Milchflüssen, die durch Euren Körper sprudeln oder alles, was Euch anregt und hilft, vor Eurem inneren Auge erscheinen. Schaut Euer Baby an, dieses kleine Wunderwesen, das Ihr geschaffen habt, oder ein Foto oder Video von ihm. Für manche Mütter ist dieser Vorgang allerdings mit sehr großem Stress verbunden, gerade wenn Zufüttern über einen längeren Zeitraum von Nöten ist. Es ist ein straffer Zeitplan, den diese Mütter dann haben.  Stillen, alle 3 Stunden pumpen und die gepumpte Milch füttern, wickeln… und alles wieder von vorne. Das ist eine nicht zu unterschätzende Belastung. Bitte hört gut in Euch hinein, wo Eure Grenze ist und wie weit Ihr gehen könnt. So sehr ich es schätze, wenn ein Baby ausschließlich mit Muttermilch gefüttert wird, so wenig schätze ich es, wenn Mütter dafür über ihre Belastungsgrenzen gehen und körperlich wie emotional auf dem Zahnfleisch gehen. Seid barmherzig mit Euch selbst. Auch wenn künstliche Säuglingsnahrung kein wirklicher ERSATZ für Muttermilch ist, so ist sie doch nicht SCHÄDLICH. Eurem Kind wird es so oder so gut gehen. Viel schlechter geht es ihm, wenn Ihr es vor lauter Erschöpfung nicht mehr feinfühlig begleiten könnt.
Natürlich ist es auch möglich, die Muttermilch einer anderen Frau zu füttern. Dies ist laut WHO sogar die zweite Option, wenn die eigene Muttermilch nicht zur Verfügung steht. Dies ist aber aufgrund von fehlenden Muttermilchbanken und anderen gesellschaftlichen Hürden oft nur schwer umsetzbar.
Als künstliche Säuglingsnahrung wird im gesamten ersten Lebensjahr Pre-Milch empfohlen. Diese kommt der Muttermilch am nächsten, ist im Vergleich zu Säuglingsnahrung mit der Ziffer 1 (und erst recht den Folgenahrungen mit der Ziffer 2 und 3) leichter verdaulich und kann nach Bedarf des Säuglings gefüttert werden, ohne Angst zu haben, ihn zu überfüttern. Die Milchindustriefirmen werben seit Jahren mit der Allergieprävention der sogenannten HA-Nahrungen. In dieser wird Milcheiweiß in besonderer Weise aufgespalten, was angeblich Allergien und Neurodermitis vorbeugen soll. Ein wirklich valider Effekt hat sich jedoch nicht nachweisen lassen. Die Milch schmeckt zudem durch die Aufspaltung bitterer als die normale Pre-Nahrung und ist – erwartungsgemäß – um einiges teurer. Wenn Ihr also die Wahl zwischen Pre-Nahrung und Pre-HA-Nahrung habt, könnt Ihr Euch guten Gewissens die reguläre Pre-Nahrung geben lassen. Stellt sich Euch zuhause noch einmal die Frage für welches Produkt Ihr Euch entscheiden sollt, dann investiert in die aktuellen Ergebnisse von Stiftung Warentest und/oder Ökotest. Es gibt auch in dem diesjährigen Test namhafte Marken, die aufgrund von hoher Schadstoffbelastung mit „Mangelhaft“ bewertet werden.
In vielen Krankenhäusern erhalten Säuglinge aber standardmäßig keine Pre-Milch, sondern angeblich stillfreundlichere, weil der Muttermilch ähnlichere Energiesupplemente. In diesen sind sogar Polysaccharide, vor allem Maltodextrin, enthalten, während für Pre-Nahrungen festgelegt ist, dass sie nur Laktose enthalten dürfen. Es gibt keinen Beweis dafür (und auch keinen sachlichen Anhaltspunkt), dass diese Energiesupplemente in irgendeiner Form Pre-Nahrung und erst recht Muttermilch vorzuziehen wären. Ich würde Euch also raten, nachzufragen, welche Nahrung gefüttert werden soll und auf die Gabe von Pre-Nahrung bestehen.

Gerne möchte ich einmal zum Abschluss dieses Abschnittes zum Thema Zufüttern dieses Schaubild verlinken, auf dem Ihr die Inhaltsstoffe von künstlicher Säuglingsnahrung und Muttermilch im Vergleich seht. Sieht für die Pre-Milch ganz schön mau aus, was?

 

 

Holt Euch kompetente Hilfe dazu!
In den ersten Lebenstagen eines Babys fühlen sich viele Mütter von all den Eindrücken, dem intensiven Erleben, der überwältigenden Liebe, aber auch der Verletzlichkeit, der unglaublichen Müdigkeit und dem Gefühl der Überforderung völlig überrannt.
Es gibt Menschen, die Euch helfen können, wenn Ihr Beistand und Rat braucht. Wenn es auf Station keine Schwester gibt, von der ihr Euch kompetent beraten fühlt oder Ihr jemanden braucht, der Ahnung UND Zeit für Euch hat, könnt Ihr auch Eure Hebamme bitten, zu Euch ins Krankenhaus zu kommen. Oder Ihr holt eine ausgebildete Stillberaterin mit ins Boot. Auch diese können direkt zu Euch in die Klinik kommen.

Zuallererst seien hier die ehrenamtlichen Stillbegleiter der AFS (Arbeitsgruppe Freier Stillgruppen) und der La Leche Liga genannt. Dann gibt es kostenpflichtige Stillberater, die eine medizinische Vorbildung haben und so beispielsweise auch zum Stillen Frühgeborener, herzkranker Kinder oder bei bestimmten Vorerkrankungen der Mutter und ähnlichem beraten können. Hierzu gibt es (bedingt) die Stillbegleiter des Deutschen Ausbildungsinstituts für Stillen (DAIS) und die Still- und Laktationsberater IBCLC. Letztere haben die fundierteste und umfangreichste Ausbildung um auch schwierige Sonderfälle begleiten zu können.

Ich wünsche Euch eine wunderschöne Kennenlern- und Kuschelzeit mit Eurem Baby!

 

 

 

Für alle die es interessiert hier noch die Antworten auf zwei Fragen, damit Ihr eine informierte Entscheidung treffen könnt, welchen Weg Ihr gehen möchtet:

Warum nicht einfach Pre-Milch zufüttern, bis die reichhaltige Milchbildung beginnt?
Hierzu wurde auf meinem Lieblings-Stillblog eine ausführliche Antwort gegeben. Fazit: Auch eine einmalige Flaschengabe verändert die Darmflora nachhaltig.

Und warum wird immer von Flaschen und Beruhigungssaugern abgeraten?
Hier möchte ich nur kurz das Stichwort der „Saugverwirrung“ in den Raum werfen oder aber auch der „Saugentscheidung“, denn ein Kind, das an der Brust bisher nicht die Erfahrung gemacht hat, dass es satt wurde, aber an der Flasche schon, zieht diese der Brust logischerweise vor. Zudem erfordert das Trinken an der Flasche eine ganz andere Saugtechnik und die Milch tropft – anders als an der Brust – oft schon selbständig und von Beginn der Mahlzeit an aus dem Sauger.

 

 

 

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Natascha Makoschey (Baujahr 1983) hat einen 9-jährigen Sohn und arbeitet als Kinderkrankenschwester in der Geburtshilfe. Wenn sie nicht gerade Bücher liest, zwangsweise Uno spielt oder darüber nachdenken muss, welchen Pokémon sie am liebsten mag, dann quatscht, strickt oder singt sie.