Verbindend mit kindlichem Jammern umgehen

Es ist Urlaubszeit. Und in den Elternforen häufen sich die Threads von erschöpften Eltern, deren Kinder sich schlecht verhalten, den ganzen Tag meckern oder jammern. Gerade dauerhaft jammernden, ningelnden, nölenden und quengelnden Kinder scheinen ihre Eltern in den Wahnsinn zu treiben. Und das meine ich ganz wörtlich. Irgendetwas scheint dieser Tonfall an sich zu haben, dass wirklich etwas in Eltern ausklinkt. Ich kann das von mir auf jeden Fall so berichten und konnte mich immer sehr gut in Menschen einfühlen, die hier die Nerven verloren haben.

Erstaunlicherweise scheinen aber alle kleinen Kinder irgendwann (und auch mehrmals in den ersten Jahren) wochenlange Jammerphasen zu haben. Der eine mehr, der andere weniger ausgeprägt. Was hat es also damit auf sich?

Und warum möchte ich über das kindliche Jammern und den elterlichen Umgang damit direkt nach meinem Artikel über „Bedürfnisse und Sattsein“ schreiben? Wie hängt das miteinander zusammen?

 

Im ersten Teil der Serie bin ich auf die Zeit der Schwangerschaft und Geburt eingegangen. Was braucht ein kleiner Mensch, um sich im Mutterleib und bei seiner Reise auf die Welt sicher und willkommen zu fühlen? Welche Auswirkungen hat es, wenn es das nicht tut?

Ich habe das selbst vor einigen Wochen sehr intensiv auf einem Re-Birthing-Seminar erlebt, in dem ich quasi noch einmal geboren wurde. Eine gigantische Erfahrung. Und ich weiß nun, dass jede geburtshilfliche Intervention, auch wenn sie letzten Endes bedeutet, dass das Kind nicht stirbt, ein massiver Eingriff ist und wirklich gut überlegt sein will. Und im besten Falle auch an das Kind kommuniziert.

Die nächste Entwicklungserfahrung, die ein Baby macht, ist, wie mit seinen Bedürfnissen umgegangen wird. Und ob es wirklich SATT ist – im körperlichen und erst recht im emotionalen Sinn.

Häufig liest man, das wir in einer „Überfluss-Gesellschaft“ leben. Und das stimmt auch, zumindest in materieller Hinsicht. Was jedoch emotionale und körperliche Belange angeht, sind wir eine Mangel-Gesellschaft. Absolut. Und all der materielle Überfluss ist nur ein Weg diesen inneren Mangel zu kompensieren. Wir haben NIE GENUG. Wir SIND nie genug. Wir sind unverbunden mit uns selbst und geben das an unsere Kinder weiter. Natürlich, denn diese gucken sich von uns ab, wie man lebt und wie man mit sich selbst umgeht.

Gerade, wenn die Bedürfnisse der Eltern in ihrer Kindheit selbst nicht erfüllt wurden, entwickeln sie eine Art ihre Bedürftigkeit einzufordern, die sehr wenig erwachsen ist und die einem kleinen Selbst nicht dabei hilft, sein eigenes Ich auszubilden. So können viele Erwachsene nicht damit umgehen, wenn Kinder ihren eigenen Willen haben, weil sie sich davon bedroht fühlen, vielleicht sogar das Gefühl haben, sie würden ihr Kind dadurch verlieren.

Fakt ist für uns Erwachsene: Kein anderer Mensch ist für die Erfüllung unserer Bedürfnisse zuständig. Erst recht kein kleiner Mensch. Stattdessen sind wir als Erwachsene für die Erfüllung der Bedürfnisse unserer Kinder zuständig, damit diese möglichst SATT ins Leben gehen können und weniger emotional mangel-ernährt sind, wie wir das vielleicht sind.

Neugeborene kommen als hoch empfindsame Wesen auf die Welt. Ihre Reise durch den Geburtskanal ist oft stressig und bedrohlich; je nach Verlauf sogar traumatisch. Die neue Umgebung ist in so gut wie jeder Hinsicht anders als alles bisher Erlebte. Im Mutterbauch war es warm, die kleine Welt war sehr überschaubar und von allen Seiten begrenzt, das Baby fühlte sich im Fruchtwasser leicht und tänzerisch. Um es herum rauschten die Blutbahnen pulsierend und rhythmisch. Zusammen mit den Geräuschen des Magen, des Darmes und teilweise der Stimme seiner Mutter lebte der Säugling Tag und Nacht in einer durchgehenden Lautstärkeumgebung von 70 bis 80 Dezibel. Durch diese Wand an Geräuschen klangen andere Klänge aus dem „Außen“ – die Stimmen anderer Familienmitglieder, Straßenlärm, Musik. Immer wenn sich die Mutter bewegte, wurde die kleine Welt des Säuglings ebenfalls in Bewegung gesetzt. Eng zusammengerollt schwang der Säugling mit jeder Bewegung seiner Mutter mit.

Im besten aller Fälle hat dein Baby in der Schwangerschaft immer wieder deine Freude und Liebe gespürt.

Aber als dein Baby auf die Welt gekommen ist, war ALLES anders.

Alles.

Entwicklungsschritte verstehen um emotionale Verletzungen zu vermeiden

Teil 1 – Sicherheit und Willkommensein

Aufgrund meiner eigenen Lebensgeschichte beschäftige ich mich immer wieder mit den Folgen meiner Entwicklungstraumata, die ich auch heute immer wieder schmerzend und begrenzend spüre – ob in engen Bindungen, bei starken Stress oder in Konflikten.

Im Gegensatz zu einem Schocktrauma, das ein einmaliges schreckliches Ereignis meint, welches unser Leben völlig umwirft, ist ein Entwicklungstrauma ein sich ständig wiederholendes Reaktionsmuster auf kindliches Verhalten. Wenn Eltern beispielsweise mit dem Weinen ihres Kindes nicht umgehen können und sich über es lustig machen. Wenn sie ein Kind mit seinen starken Gefühlen alleine lassen oder es sogar noch bestrafen (– wobei Ignorieren bereits eine Strafe IST). Wenn sie kindliche Ängste verniedlichen und nicht ernst nehmen. Wenn sie Autonomiebestrebungen unterdrücken. Wenn Kinder angeschrien oder gar geschlagen werden… Die Liste ist unendlich.

Einmal passiert und hinterher besprochen verursacht hierbei keinen großen Schaden, aber ständig wiederholende Interaktionen beeinflussen das Selbstbild eines Kindes nachhaltig. Vor allem die ersten drei Jahre sind hier ausschlaggebend, denn hier wird quasi das Fundament für den Selbstwert und die Wahrnehmung der Umgebung gelegt.

 

Wiederholte Verletzungen verändern das Selbstbild (und das Weltbild)

Ist die Welt ein freundlicher Ort, in dem ich willkommen bin? Oder ist sie bedrohlich und ich muss selbst um elementarste Dinge kämpfen? Erhalte ich das Gefühl richtig zu sein wie ich bin oder fühle ich mich ständig falsch und unerwünscht?

All das sind Fragen, die für kleine Kinder elementar sind und ihre ganze Weltsicht prägt. In der Psychologie wird das „Priming“ genannt. Wie eine gefärbte Brille, die wir in dieser Zeit aufgesetzt bekommen und die beeinflusst, wie wir die Welt wahrnehmen. Ist sie sonnengelb oder pechschwarz?

Abschied nehmen fällt vielen Menschen schwer. Die kleineren Alltags-Abschiede kriege ich ganz gut hin, aber seitdem ich Mutter bin geht auch in diesen Fällen wieder öfter mein innerer „Bindungs-Alarm“ an. Und größere Abschiede sind für mich bis heute nicht drin. Ein paar Monate oder gar ein Jahr ins Ausland zu gehen kann ich mir überhaupt nicht vorstellen.

Ebenso eine große Herausforderung ist es für viele Menschen Altbekanntes zu verlassen und sich an neue Umgebungen, Menschen und Bedingungen zu gewöhnen.
Wie viele Menschen bleiben beispielsweise in einem Job, der ihnen nicht gefällt und guttut oder in einer Beziehung, in der sie nicht geliebt werden oder nicht lieben?
Das ist das „Lieber-in-der-Scheiße-liegen-die-man-schon-kennt“-Phänomen. Und hat ganz viel mit fehlendem Vertrauen und Zutrauen in sich selbst und seine Umwelt zu tun.

Und Fakt ist: Jeder von uns hat seine Bindungs- und Trennungserfahrungen gemacht und sich daraus etwas gezimmert.

Nun sind wir Eltern und versuchen einen Weg zu finden unsere eigenen Kinder bei ihren Bindungs- und Trennungserfahrungen zu begleiten. Vielleicht ist es gerade in der Eingewöhnung in den Kindergarten oder bei der Tagesmutter? Oder dein Kind hat gerade eine Phase, wo es sich an dich klammert und du keinen Schritt alleine machen kannst. Vielleicht ist es gerade in die Schule gekommen. Vielleicht steht die erste Übernachtung bei den Großeltern an.

Wie auch immer – unsere Kinder bei ihren Trennungen und Abschieden zu begleiten, berührt unsere alten Trennungserfahrungen maßlos. Wenn die Trennung dann noch durch unsere Absicht erfolgt, dann entsteht ganz schnell ein Gefühlsdreieck aus dem Schmerz des Kindes, den berührten alten Erfahrungen der Erwachsenen und der aktuell gefühlten Schuld, weil man dem Kind das zumutet.

Wenn man Eltern wird, und zum ersten Mal sein Baby im Arm hält, fühlen sich viele Menschen plötzlich sehr verunsichert. Viele Menschen haben zwar schon mal andere Babys im Arm gehalten, aber eben nur kurz oder erst, wenn sie deutlich älter waren. Und tatsächlich gibt es auch immer häufiger Eltern, wo einer oder beide Teile erzählen, dass sie eigentlich in ihrem bisherigen Leben gar nichts mit Babys zu tun hatten. Das ist die eine Zielgruppe meines Beitrags.

Mich beschäftigt aber nicht nur, wie man Neugeborene IRGENDWIE hochheben, tragen oder wickeln kann.
Wer viel mit frisch geborenen Kindern zu tun hat, weiß, dass diese meist höchst irritabel sind. Sie liegen zufrieden auf Mamas Brust im Hautkontakt, aber eine kleine Berührung von außen bringt sie aus dem emotionalen Gleichgewicht, erschreckt sie. Noch schlimmer wird es, wenn man sie in einer Weise aufnimmt oder ablegt, die den sogenannten Moro-Reflex auslöst. Das ist ein Anklammerungs-Reflex – ein Schutzreflex, der immer auch mit einem Adrenalinstoß einhergeht. Mir ist es also wichtig, ein Baby in einer Art und Weise zu berühren, die es nachvollziehen kann und die keine Schutz-Reflexe auslöst. Zudem ist es mir wichtig, dass das Aufheben, Ablegen und auch das Herumgetragen werden angenehm für ein Baby ist.
Menschen, die hier auch gerne dazu lernen möchten, sind die andere Zielgruppe meines Beitrages.

Die Eltern der kleinen Finja haben mir erlaubt mit ihrem Baby mehrere Videos zu drehen, um verschiedene Aspekte des Umgangs mit einem Neugeborenen zeigen zu können. Vielen Dank dafür!

Mein Baby-Handling birgt Elemente aus dem physiotherapeutischen Bobath-Konzept und dem Kinaestetics Infant Handling.

„Das Kind muss sich selbst Be-Greifen können“ war ein geflügelter Satz der Praxisanleiterin Martina Schulte in meiner Ausbildung zur Kinderkrankenschwester an der Uni-Kinderklinik Bonn. Wenn sie die Frühgeborenen versorgt hat, war alles ganz behutsam, sanft und achtsam. Die Babys haben selten geweint und wenn wurden sie gehört und beachtet. Ihre Arbeit hat maßgeblich mein Interesse an achtsamer Pflege von Früh- und Neugeborenen beeinflusst.

„Es gibt keine schwierigen Kinder“ steht auf dem Klappentext des Buches „Das überreizte Kind“ von Dr. Stuart Shanker. Und damit hatte er mich schon für sich gewonnen.

Als ganzes Zitat geht das dann so:
„Problematische Verhaltensweisen sind Ausdruck der Unfähigkeit eines Kindes, in diesem Augenblick auf alles, was um es herum vor sich geht – Geräusche, Lärm, Ablenkungen, unangenehme Empfindungen, Gefühle -, zu reagieren.“

Aber oft genug sehen Eltern, Erzieher und Lehrer nicht die VERHALTENSWEISEN der Kinder als problematisch an und suchen gemeinsam nach den Ursachen, um diese zu minimieren, sondern das ganze KIND wird als problematisch beschrieben. Oft immer und immer wieder. Und daraus formt sich natürlich ein negatives Selbstbild mit all seinen daraus resultierenden Problemen.

Shanker plädiert dafür, uns zu fragen, wie wir die natürliche Neigung unseres Kindes zu Fürsorge und Mitgefühl fördern können anstatt uns zu fragen, wie wir aus ihm einen anständigen Menschen machen können.

– Das neue Wunschkind-Buch

Ich habe

das neue Wunschkind-Buch
für einen bedürfnisorientierten Umgang mit Kindern von fünf bis zehn Jahren der beiden Autorinnen Danielle Graf und Katja Seide, bekannt durch ihren Blog „Das gewünschteste Wunschkind aller Zeiten treibt mich in den Wahnsinn“ direkt nach Erscheinen gelesen.
(Falls Ihr das Buch oder etwas anderes über diesen Link bei Thalia kauft, erhalte ich eine winzig kleine Provision und danke Euch für Eure Unterstützung!)

Um es vorweg zu nehmen:
Ich bin wirklich begeistert und finde dieses Buch auf unfassbar vielen Ebenen wertvoll.

Es stärkt Eltern bedürfnisorientierte Wege mit ihren Kindern zu finden, gibt Einblick in die entwicklungspsychologischen Meilensteine von Kindern zwischen 5 und 10 Jahren und ist – wie das Vorgängerbuch auch – prall gefüllt mit gut nachvollziehbaren Beispielen und praktischen Tipps. Gerade das Kapitel zur nachhaltigen Konfliktbegleitung hat mich sehr beeindruckt und da habe ich mir noch mal manches rausziehen können. In einem Kapitel wird das Kommunikationstool „Aktives Zuhören“ erklärt und die Tiefe der dargestellten Unterhaltung, der Schmerz des Kindes, der auf diese Art und Weise Raum haben konnte und vermutlich nach diesem und folgenden Gesprächen positiv in seine Gefühlswelt integriert werden konnte, hat mir die Tränen in die Augen getrieben.

Und die Idee Kindern das 4-Ohren-Modell zu erklären und so die Kommunikation zu verbessern habe ich auch direkt aufgegriffen. (Allerdings stieß das bei meinem Sohn auf sehr wenig Interesse und ich bin es vermutlich zu „lehrerhaft“ angegangen.)

In meinen Augen sind die beiden hervorstehenden Werte des Buches „Zutrauen“ und „Vertrauen“.

Den Kindern zutrauen, dass sie Verantwortung für ihren eigenen Körper und altersgerecht auch über ihr Leben übernehmen können – natürlich mit liebevoller Begleitung und Unterstützung. Und Vertrauen darin, dass Kinder stets mit ihren Eltern kooperieren wollen und dass es wichtige Gründe hat, wenn sie es nicht tun. Vertrauen darin, dass Kinder alles in sich tragen, um verantwortungsvolle Erwachsene zu werden. Und dass weder Belohnungen noch Bestrafungen nötig sind, um sie dahin zu bekommen. Ja, sogar für ihr inneres Selbstbild und ihr Selbstwertgefühl schädlich sind.

So, mir ist heute nach Streiten!

Nicht mit Euch, liebe Leser. Sondern mit dem Staat und den Medien, die uns ständig versucht irgendeinen Blödsinn ins Gehirn zu pupsen. Zum Beispiel, dass wir Frauen nur aus Bequemlichkeit keine Karriere machen und dass an den überqualifizierten Frauen, die nun maximal Teilzeit arbeiten massiv Steuergelder verschwendet wurden und sich die Frage stellt, ob man das Studium von Frauen unter den Umständen überhaupt staatlich unterstützen solle. Geschrieben – von einer Frau.

Und heute entscheide ich mich für das Thema „Vereinbarkeit von Beruf und Familie“. Ich habe nämlich kürzlich folgendes Buch gelesen (achtung, affiliate-Link!):

Geht doch alles gar nicht

Vorneweg: Ich freue mich über jeden, der einen Job hat, den er mag und wenn er für seine Kinder und seine Familie Lösungen gefunden hat, mit dem es allen gut geht. Mir geht es nicht darum, dass Lebensmodell einzelner Menschen anzuprangern, sondern die Strukturen, die es den Familien oft so schwer machen, eine gute Vereinbarkeit hinzubekommen.

Im Grunde genommen, wird zwar uns Deutschen zwar einerseits ein schlechtes Gewissen gemacht, weil wir so wenig Kinder bekommen (statistisch waren es 2016 1,59 Kinder pro Frau). Andererseits aber hat man, sobald der Schwangerschaftstest positiv ausfällt, das Gefühl dass dieses Kind im Grunde keiner will. Zumindest nicht bis es erwachsen ist und hoffentlich eine gut ausgebildete Fachkraft geworden ist.

Will der Staat wirklich unsere Kinder?

Gestern Abend lief auf Arte der wunderbare Film „Embrace“, den ich allen ans Herz legen möchte.
Für jede Frau, die unzufrieden mit ihrem Körper ist.
Für jeden Mann, der überlegen möchte, was für ein Mann mit welchen Werten er sein möchte und der verstehen möchte, womit seine Frau/Freundin/Tochter zu kämpfen hat.
Für alle Eltern, die darüber nachdenken möchten, welches Körper- und Frauenbild sie ihren Töchtern vermitteln möchten oder sensibilisiert dafür werden möchten, welches ihren Töchtern von der Werbung, den Medien, den Computerspielen und (in späteren Jahren) der Pornoindustrie vermittelt wird.
Und natürlich auch für alle Eltern, die mit ihren Söhnen darüber ins Gespräch kommen möchten.

Denn ich als Jungs-Mama finde, dass die körperlichen wie verhaltenstechnischen Vorgaben, was männlich und attraktiv ist, ebenfalls unfassbar begrenzt sind und dass hier auch noch jede Menge passieren darf.
Damit Männer alle Kleidung in allen Materialien und Farben tragen dürfen, die sie möchten. Damit sie sich ohne Angst vor Gesichtsverlust für Dinge wie Tanzen, Stricken, Psychologie interessieren dürfen. Damit auch Männer lernen ihren Körper so lieben, wie er ist. Mit „Sixpack im Speckmantel“, ohne Pornodarsteller-Penis, ohne breite Brust „zum Anlehnen“.

Kurz zum Film:
Die Australierin Taryn Brumfit postete das oben zu sehende Bild von sich auf Facebook. Es zeigt ihren Körper als junge Frau und wie er aussah, nachdem sie drei Kinder ausgetragen, geboren und gestillt hat. Das Bild ging durch die Welt und sie erntete viele positive Reaktionen, aber auch unfassbar viele abfällige Kommentare über ihren Körper und wie sehr ihr Mann zu bemitleiden sei. Sie machte sich auf den Weg um unterschiedliche Menschen kennen zu lernen, die etwas zum Thema Körperbild zu sagen haben oder es sogar mit definieren: Modedesigner, Chefredakteure von Frauenmagazinen, Schönheitschirurgen, aber vor allem unglaublich viele Frauen mit berührenden Geschichten, die ihren eigenen Weg gegangen sind, um ihren Körper so anzunehmen, wie er ist oder wie er wurde.

„Embrace“ ist noch bis zum 17.04. in der ARTE-Mediathek zu sehen:
https://www.arte.tv/de/videos/078145-000-A/embrace-du-bist-schoen/